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Baustellenbesuche, Plotter und CAD-Arbeit: zwei Arbeitswelten in einer Gefährdungsbeurteilung.
Mehr erfahrenEine Kanzlei ist ein Bürobetrieb mit drei Besonderheiten: Mandantenakten in jedem Raum, Fristen, die bis in den Abend reichen, und Besucher, die mit angespannten Anliegen kommen. An den Pflichten nach Arbeitsschutzgesetz, ASiG und DGUV Vorschrift 2 ändert das nichts. Am Schwerpunkt der Gefährdungsbeurteilung ändert es viel.

Für diese Betriebsart stellt Safety Club die externe Fachkraft für Arbeitssicherheit: ein Vertrag mit planbaren Jahreskosten, eine Fachkraft aus dem Netzwerk vor Ort, Betriebsarzt, Fahrt, Gefährdungsbeurteilung und Unterweisung im Preis und die prüfungssichere Dokumentation auf unserer Plattform, dem Kundenportal. Schauen Sie selbst in wenigen Klicks, was Sie innerhalb dieses Gesamtpakets zahlen, im Angebotsrechner.
Bei der Begehung geht die Fachkraft durch Räume mit Mandantenakten und offenen Bildschirmen. Das ist vorher zu regeln, sonst wird die Begehung entweder abgesagt oder unvollständig.
Die Fachkraft für Arbeitssicherheit braucht für ihre Arbeit keine Akten. Sie beurteilt Räume, Verkehrs- und Fluchtwege, Lagerung, Arbeitsplätze und Geräte. Bewährt hat sich ein Termin außerhalb der Besprechungszeiten, an dem Akten geschlossen und Bildschirme gesperrt sind. Besprechungsräume werden nur betreten, wenn sie frei sind.
Zusätzlich sinnvoll ist eine schriftliche Verschwiegenheitserklärung der Fachkraft. Sie schafft Klarheit, bevor jemand Fremdes durch die Kanzlei geht, und gehört in die Unterlagen zur Bestellung.
| Merkmal | Kanzlei |
|---|---|
| Unfallversicherungsträger | Verwaltungs-Berufsgenossenschaft (VBG) |
| Wirtschaftszweig | WZ 69.1 Rechtsberatung |
| Betreuungsgruppe nach DGUV Vorschrift 2 | III, ab mehr als 20 Beschäftigten 0,5 Stunden Grundbetreuung pro Beschäftigtem und Jahr |
| Ab dem ersten Beschäftigten | Gefährdungsbeurteilung, Unterweisung, Erste-Hilfe-Organisation, Bestellung von Fachkraft und Betriebsarzt |
| Bis 20 Beschäftigte | Anlage 1 ohne feste Einsatzzeiten |
| Mehr als 20 Beschäftigte | Arbeitsschutzausschuss mit einer Sitzung je Kalendervierteljahr (§ 11 ASiG) |
| Bis 50 Beschäftigte | Unternehmermodell als Alternative zulässig |
| Ab 50 Beschäftigten | Sicherheitsbeauftragte (§ 22 SGB VII) |
Mitgezählt werden alle Beschäftigten der Kanzlei, also auch Rechtsanwaltsfachangestellte, angestellte Anwältinnen und Anwälte und Auszubildende. Teilzeitkräfte zählen für die Schwelle von 20 anteilig: bis 20 Wochenstunden mit 0,5, bis 30 Wochenstunden mit 0,75.
Der Fristendruck gehört als psychische Belastung ausdrücklich in die Beurteilung (§ 5 Abs. 3 Nr. 6 ArbSchG). Wie das ohne großen Fragebogen geht, steht in Psychische Belastung in der Gefährdungsbeurteilung.
Beanstandet werden meist Aktenordner über Kopfhöhe, Rollregale ohne dokumentierte Prüfung der Standsicherheit und Fluchtwege im Archiv, die als Zwischenlager dienen. Dazu kommt die Mehrfachsteckdose unter dem Schreibtisch, an der Monitor, Dockingstation, Aktenvernichter und Wasserkocher gemeinsam hängen. Im Papier fehlt oft eine Regelung zur Alleinarbeit am Abend.
Zum Bürostandard kommen drei Punkte: das Heben und Absetzen von Aktenordnern, die Bedienung der Rollregalanlage einschließlich Feststellbremse, und die Regeln für Alleinarbeit am Abend, also Abmeldung und Rückmeldung. Bei Mandantenverkehr gehört der Umgang mit angespannten Gesprächssituationen dazu, einschließlich der Frage, wer im Ernstfall wie Hilfe holt.
Auszubildende unter 18 Jahren sind vor Beginn der Beschäftigung und danach mindestens halbjährlich zu unterweisen (§ 29 JArbSchG). Was für Auszubildende sonst gilt, steht in Jugendliche, Azubis und Praktikanten im Büro.
Die Verwaltungs-Berufsgenossenschaft (VBG). Sie ist Unfallversicherungsträger für Rechtsanwalts-, Patentanwalts- und Notarkanzleien. Maßgeblich für Ihren Betrieb ist der Mitgliedsbescheid.
Ja. Die Pflicht beginnt mit dem ersten Beschäftigten. Bis 20 Beschäftigte gilt Anlage 1 der DGUV Vorschrift 2 ohne feste Einsatzzeiten, bis 50 Beschäftigte ist alternativ das Unternehmermodell zulässig, bei dem sich die Kanzleiinhaber selbst schulen lassen.
Sie muss es nicht. Für die Begehung reichen Räume, Wege, Lagerung und Arbeitsplätze. Akten bleiben geschlossen, Bildschirme gesperrt. Eine schriftliche Verschwiegenheitserklärung der Fachkraft schafft zusätzlich Klarheit.

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Mehr erfahrenEin einfacher Weg vom ersten Gespräch zur prüfungssicheren Dokumentation.
Wir klären, was Pflicht ist, was Sie nicht brauchen und was wir liefern. Klarheit ab Tag 1.
Ein Vertrag, planbare Jahreskosten, direkte Buchung. Vom Erstkontakt bis zur Unterschrift: maximal fünf Werktage.
Ihre Fachkraft kommt zur Begehung, erstellt die Gefährdungsbeurteilung und prüft: Was ist da, was fehlt?
Alle Nachweise liegen digital im Kundenportal: vollständig, aktuell, teilbar.
