
Banken und Sparkassen
Filiale mit Publikumsverkehr und Bargeld: Überfallprophylaxe und Nachsorge gehören dazu.
Mehr erfahrenArchitekturbüros entwerfen am Bildschirm und überwachen die Ausführung auf der Baustelle. An beiden Orten gelten für die eigenen Beschäftigten die Arbeitgeberpflichten aus Arbeitsschutzgesetz, ASiG und DGUV Vorschrift 2. Komplizierter wird es, sobald das Büro auf der Baustelle zusätzlich Aufgaben übernimmt, die beim Bauherrn liegen. Dann bestehen zwei Verantwortlichkeiten nebeneinander, und jede braucht eigene Unterlagen.

Für diese Betriebsart stellt Safety Club die externe Fachkraft für Arbeitssicherheit: ein Vertrag mit planbaren Jahreskosten, eine Fachkraft aus dem Netzwerk vor Ort, Betriebsarzt, Fahrt, Gefährdungsbeurteilung und Unterweisung im Preis und die prüfungssichere Dokumentation auf unserer Plattform, dem Kundenportal. Schauen Sie selbst in wenigen Klicks, was Sie innerhalb dieses Gesamtpakets zahlen, im Angebotsrechner.
Bauleitung und Objektüberwachung führen Ihre Beschäftigten regelmäßig aus dem Büro. Auf der Baustelle treffen sie auf Absturzkanten, offene Baugruben und Baustellenverkehr. Diese Gefährdungen kommen im Büroalltag nicht vor, und für sie muss persönliche Schutzausrüstung bereitstehen.
Dabei sind zwei Pflichten auseinanderzuhalten. Als Arbeitgeber beurteilen Sie die Gefährdungen Ihrer eigenen Beschäftigten, auch auf einer Baustelle, die Ihnen nicht gehört. Sind dort Beschäftigte mehrerer Arbeitgeber tätig, muss der Bauherr einen oder mehrere Koordinatoren bestellen, sofern er diese Aufgabe nicht einem Dritten überträgt (§§ 3 und 4 BaustellV). Wird Ihr Büro als Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordinator bestellt, erbringt es damit eine Leistung für den Bauherrn. An der Gefährdungsbeurteilung für die eigenen Beschäftigten ändert das nichts.
Von derselben Unterscheidung hängt ab, welche Berufsgenossenschaft zuständig ist. VBG und BG BAU haben festgelegt, dass Architektur- und Ingenieurbüros zur VBG gehören, solange sie planen und in diesem Rahmen bauleitend oder bauüberwachend tätig sind. Wer Bauwerke selbst erstellt und seine Beschäftigten überwiegend in Gewerken wie Rohbau oder Innenausbau einsetzt, gehört zur BG BAU. Als Indiz nennen beide Berufsgenossenschaften die Vertragsform: Honorare nach HOAI sprechen für die VBG, Werkverträge nach VOB für die BG BAU.
| Merkmal | Architekturbüro |
|---|---|
| Unfallversicherungsträger | VBG, Gefahrtarifstelle Ingenieurwesen und Architekturunternehmen. BG BAU nur bei überwiegend eigenen Bauleistungen |
| Wirtschaftszweig | WZ 71.1 Architektur- und Ingenieurbüros |
| Betreuungsgruppe nach DGUV Vorschrift 2 | III: ab mehr als 20 Beschäftigten (Anlage 2) 0,5 Stunden Grundbetreuung pro Beschäftigtem und Jahr, gemeinsam für Fachkraft und Betriebsarzt, je Seite mindestens 20 Prozent. Dazu kommt die betriebsspezifische Betreuung |
| Ab dem ersten Beschäftigten | Gefährdungsbeurteilung, Unterweisung, Erste-Hilfe-Organisation, Bestellung von Fachkraft für Arbeitssicherheit und Betriebsarzt |
| Bis 20 Beschäftigte | Anlage 1 der DGUV Vorschrift 2 ohne feste Einsatzzeiten |
| Mehr als 20 Beschäftigte | Arbeitsschutzausschuss, Sitzung je Kalendervierteljahr (§ 11 ASiG) |
| Bis 50 Beschäftigte | Unternehmermodell als Alternative zulässig. Mehr als 50: Regelbetreuung |
| Ab 50 Beschäftigten im Büro | Sicherheitsbeauftragte (§ 22 SGB VII, seit dem 29. Mai 2026) |
| Koordination auf der Baustelle | Sind Beschäftigte mehrerer Arbeitgeber tätig, bestellt der Bauherr einen Koordinator (§§ 3 und 4 BaustellV). Das Büro übernimmt die Rolle nur, wenn es dazu bestellt wird |
Für die Schwellen zählen angestellte Architektinnen und Architekten ebenso wie Bauzeichnerinnen und Bauzeichner, Werkstudierende und Auszubildende, gleich ob sie überwiegend im Büro oder auf Baustellen arbeiten. Teilzeitkräfte zählen für die Schwelle von 20 anteilig: bis 20 Wochenstunden mit 0,5, bis 30 mit 0,75.
Im Modellbau werden Klebstoffe und Sprühlacke verwendet. Ist ein Produkt als Gefahrstoff gekennzeichnet, gehört es mit seinem Sicherheitsdatenblatt in die Gefährdungsbeurteilung. Wann das Gefahrstoffverzeichnis entfallen kann, steht in Gefahrstoffe im Büro.
Im Büro selbst fallen meist die Lagerung von Planrollen über Kopfhöhe, überlastete Mehrfachsteckdosen an Plotter und Großformatdrucker und Verkehrswege auf, die mit Modellen und Materialproben zugestellt sind. Der Teil, der bei Begehungen regelmäßig fehlt, ist die Baustelle: Es gibt keine Aufstellung, wer wie oft auf welche Baustelle geht, keine Regelung zur Schutzausrüstung und keine Absprache, wie eine ausbleibende Rückmeldung bei Alleinarbeit auffallen würde.
Die Unterweisung braucht deshalb zwei Teile. Der Büroteil deckt Bildschirmarbeit, Brandschutz, Erste Hilfe und die Bedienung der Großformatgeräte ab. Der Baustellenteil deckt das Verhalten auf fremden Baustellen ab: Anmeldung beim Bauleiter, Tragen der Schutzausrüstung, Verhalten an Absturzkanten und in Baugruben, und der Meldeweg bei einem Unfall unterwegs. Wegeunfälle und Unfälle auf der Baustelle sind meldepflichtige Arbeitsunfälle wie jeder andere.
Berufseinsteigerinnen und Berufseinsteigern hilft es, den ersten Baustellentermin gemeinsam mit einer erfahrenen Bauleitung wahrzunehmen. Wie oft die Unterweisung zu wiederholen ist, steht in Unterweisung im Büro.
In der Regel die VBG. Sie ist zuständig, solange das Büro plant und in diesem Rahmen Bauleitung oder Bauüberwachung übernimmt. Zur BG BAU gehört ein Unternehmen, das Bauwerke selbst erstellt und seine Beschäftigten überwiegend in Gewerken wie Rohbau oder Innenausbau einsetzt. Verbindlich ist Ihr Mitgliedsbescheid.
Nur, wenn der Bauherr Sie dazu bestellt. Sobald Beschäftigte mehrerer Arbeitgeber auf der Baustelle tätig werden, muss er nach der Baustellenverordnung einen Koordinator bestellen oder diese Aufgabe einem Dritten übertragen. Übernehmen kann die Rolle auch Ihr Büro. Die Gefährdungsbeurteilung für Ihre eigenen Beschäftigten auf der Baustelle bleibt in jedem Fall Ihre Aufgabe.
Der Arbeitgeber. Kosten für Maßnahmen des Arbeitsschutzes darf er nicht den Beschäftigten auferlegen (§ 3 Abs. 3 ArbSchG). Welche Ausrüstung nötig ist, ergibt sich aus der Gefährdungsbeurteilung für die Tätigkeit auf der Baustelle. Sie sollte vor dem ersten Termin bereitliegen.

Filiale mit Publikumsverkehr und Bargeld: Überfallprophylaxe und Nachsorge gehören dazu.
Mehr erfahren
Wechselnde Teilnehmende, die Fluchtwege nicht kennen und im Notfall mit zu evakuieren sind.
Mehr erfahren
Normaler Büroalltag in der Verwaltung, Aufbau, Licht und Umbau unter Zeitdruck hinter der Bühne.
Mehr erfahren
Viele baugleiche Bildschirmarbeitsplätze: Jeder Einstellfehler und jede Korrektur wirkt vielfach.
Mehr erfahren
Besichtigungen, Objektbegehungen und Übergaben als Außendienst neben dem Büro.
Mehr erfahren
Mehrere Bildschirme im Büro, Messen und Abnehmen auf fremdem Gelände.
Mehr erfahren
Hoher Homeoffice-Anteil: Der Schwerpunkt wandert vom Büro an den Heimarbeitsplatz.
Mehr erfahren
Recherche nach Ereignislage statt Dienstplan, oft kurzfristig und allein unterwegs.
Mehr erfahren
Mandantenakten und offene Bildschirme: Vertraulichkeit bei der Begehung vorab regeln.
Mehr erfahren
Arbeiten auf Kinderhöhe: Zwangshaltungen und häufiges Heben statt Bildschirmarbeit.
Mehr erfahren
Beratung, Betreuung und Seelsorge: belastende Gespräche, oft allein.
Mehr erfahren
Farben, Lösemittel und Stäube im Atelier statt Schreibtisch im Büro.
Mehr erfahren
Messen, Pressetermine und Events: Auf- und Abbau, lange Standzeiten, viel Anreise.
Mehr erfahren
Beurkundungstage mit ortsunkundigen Gästen, oft in emotionalen Situationen.
Mehr erfahren
Angestellt bei Ihnen, im Einsatz beim Entleiher: Arbeitsschutz an der Schnittstelle.
Mehr erfahren
Serverraum als Hauptarbeitsplatz: Lärm, Zugluft, hohe elektrische Leistung, Betrieb rund um die Uhr.
Mehr erfahren
Studio, Straße und fremde Gebäude: Der Drehort wechselt, der Zeitplan lässt wenig Spielraum.
Mehr erfahren
Jahresabschluss und Abgabefristen: planbare Belastungsspitzen, die in die Beurteilung gehören.
Mehr erfahren
Kundenservice mit Sprech- und Hörbelastung, technischer Betrieb an verteilten Standorten.
Mehr erfahren

Ehrenamtliche, Projektkräfte, Praktikanten: Unterweisung bei ständig wechselnden Personen.
Mehr erfahren
Redaktion, Verwaltung, Technik und Lager unter einem Dach.
Mehr erfahren
Innendienst am Bildschirm, Außendienst mit Fahrten, Hausbesuchen und Besichtigungen.
Mehr erfahren
Junge Teams und hohe Fluktuation: Unterweisung vor jedem Start statt einmal im Jahr.
Mehr erfahren
Aus drei Gründern werden schnell zwanzig Beschäftigte: Pflichten wachsen schneller als der Arbeitsschutz.
Mehr erfahren
Tarifbeschäftigte und Beamte unter einem Dach, oft mit Publikumsverkehr.
Mehr erfahrenEin einfacher Weg vom ersten Gespräch zur prüfungssicheren Dokumentation.
Wir klären, was Pflicht ist, was Sie nicht brauchen und was wir liefern. Klarheit ab Tag 1.
Ein Vertrag, planbare Jahreskosten, direkte Buchung. Vom Erstkontakt bis zur Unterschrift: maximal fünf Werktage.
Ihre Fachkraft kommt zur Begehung, erstellt die Gefährdungsbeurteilung und prüft: Was ist da, was fehlt?
Alle Nachweise liegen digital im Kundenportal: vollständig, aktuell, teilbar.
